FRANK

Wissenswertes über den Namen, der mir gegeben wurde (und den ich sehr liebe):

Franko

Aus dem Althochdeutschen stammend bedeutet Franko "der Tapfere" aber auch...

... die Franken...

... wurden als germanischer Großstamm durch diesen Namen  "mutig, kühn & frei" genannt. 

Frankieren

Das beste Übersetzungsbeispiel kommt aus dem Postalischen: "frankieren" = "freimachen".

Frei

Der Spruch "frank und frei"
steht synonym für
"offen und ehrlich".

1972

Es schlagen, ach!, zwei Herzen in meiner Brust...

Die diesmalige Verkörperung meiner Seele begann im Februar 1972 (minus 9 Monate). Als ein Fischlein geboren, mit dem Steinbock - und auch ein klein wenig vom Wassermann - im Aszendenten, ist das "Wandeln zwischen den Welten", so wie es meinem Sternzeichen zugeordnet wird, quasi in doppelter Form ausgeprägt.

Emotio (Fische) und Ratio (Steinbock) geben sich ein dauerhaftes Stelldichein, Phantasie und Kreativität sind ebenso präsent wie
bedachtes Handeln und ein gutes Gespür für die Un-/Sicherheit von allem, was so auf mich zu kommt.

So, wie die beiden Hand in Hand gehen, zerren sie auch schon mal gerne in mir.

Verliebt, verlobt, verheiratet, geschieden

1987 lernte ich über einen Klassenkameraden meine spätere Frau kennen. Über die Jahre ging es hin und her, mal waren wir zusammen, mal nicht, bis wir in der zweiten Hälfte der 90er Jahre feststellten, dass wir besser mit- als ohneeinander auszukommen schienen. 1998 zogen wir zusammen, im Jahre 2000 heirateten wir und 2001 wurde ein Haus gekauft. Bis dahin der gesellschaftlich anerkannte Klassiker mit Aussicht auf weitere "Erfolge".

2009 trennte ich mich von meiner Frau, 2011 wurden wir geschieden. Wir hatten nach all der Zeit noch weiterhin persönlichen Kontakt, was sich erst mit meinem Wegzug von Köln nach Leichlingen im Jahre 2016 änderte. In meinem neuen Leben war auf einmal kein Raum mehr für diesen Teil meiner Vergangenheit.

1987
2011

1988
1991

Ausbildung zum Metallbauer-Gesellen

Seit jeher liegt mir die Praxis näher als die Theorie. Je länger meine Schulzeit dauerte, desto schlechter wurden meine Noten. Daraus resultierte eine eingeschränkte Auswahl an Möglichkeiten zur Ausbildung und traf gleichzeitig den Nagel auf den Kopf: ich lernte konstruieren, sägen, bohren, kanten, schweißen, flexen, worüber sich meine kreative Seite sehr freute: in den Pausen oder nach Feierabend baute ich z.B. Aschenbecher aus Blechresten.

Umsattlung in die IT

Nach meiner Ausbildung kam ich in einem Unternehmen für Sicherheitstechnik in Anstellung (1992 - 2004), gelangte über die anfängliche Montage beim Kunden ins Büro, um verwalterische Tätigkeiten auszuführen.
Um das Millennium stieg der Anteil der EDV-Unterstützung, ich schuf im Betrieb ein kleines Netzwerk mit serverbasierten Datenständen und wollte in dieser Richtung mehr machen.

Da sich keine passende Anstellung fand, wählte ich die Selbstständigkeit, schied 2004 langsam aus dem Unternehmen aus und unterstützte in der Folge Privatkunden und Mittelständler bei ihren kleinen und großen Computer-Problemen. 
Mit dem Aufkommen mobiler Geräte und dem damit deutlich erhöhten Supportbedarf (vor allem bei der Privatkundschaft) entfernte ich mich innerlich mehr und mehr von dieser Arbeit und hing sie nach gut 10 Jahren an den Nagel. Heute arbeite ich in der Branche noch spezialisiert im Projektbereich für Firmenkunden.

2004
2024

2009
2022

Entwicklungsarbeit I

Mit der Trennung von meiner Frau, die meinen Weg zwischen den Lebensjahren 15 bis 37 so eng begleitet hatte (37-15=22 -> über die Hälfte meines bis dahin reichenden Lebens), begann ein neuer Lebensabschnitt für mich.
Es ist schon schwierig genug, in einer Beziehung persönliche Entwicklung zu betreiben, doch so früh und über einen solchen Zeitraum... mir war es nicht gelungen - ich fühlte mich beziehungstechnisch immer noch wie 15, hatte keine Ahnung, was es mit der Chemie und Energie meiner weiblichen Gegenübers auf sich hatte.

Zuerst versuchte ich mich mit neuen Partnerinnen, stellte jedoch fest, dass ein altes Muster in mir aktiv war und das jede neue Beziehung genau so verlief, wie die davor.
Also entschied ich mich zwei Jahre nach meiner Trennung dazu, mich nun (erst einmal) nur um mich zu kümmern. Mit einem Mal konnte ich mich viel besser selbst spüren. 

2012 erlebte ich eine erste Zeit des Inneren Leuchtens und tiefe Freude an meinem Sein und Leben.

Dieser Zustand währte jedoch nur recht kurz, denn wie weiter oben beschrieben, nahm mich nun meine berufliche Situation in die Mangel.

Der Zeitraum von 2013* bis 2022** wurde für meine Seele schleichend immer härter und unwirtlicher, bis ich zuletzt im wahrsten Sinne des Wortes "außer mir" war.

*  Aufkommen der Mobilgeräte
** Ende der Pflege-Assistenz

Pflege-Assistenz

Da nach der Aufgabe des EDV-Supports ein neuer Job her musste, folgte ich dem Tipp meiner damaligen Nachbarin und ging als Pflege-Assistent in Anstellung, wobei ich das IT-Gewerbe erhielt.

Pflege-Assistenz beschreibt den Umgang mit Menschen, die mit verschiedensten Behinderungen leben und ihr Leben eigenständig nicht mehr bewältigen können, denen aber doch ein "selbstbestimmtes" Leben ermöglicht werden soll.
Für Menschen mit Multipler Sklerose, Tetra-Spastik, Querschnitts-Lähmung oder Muskelschwäche habe ich gekocht, geputzt, gewaschen, eingekauft, Körperpflege betrieben, an Ausflugsbegleitung, Freizeitgestaltung und Familienbesuchen partizipiert.
Das Allerwichtigste und gleichzeitig härteste an diesem Job: die Rücknahme von sich selbst bei der gleichzeitig unglaublich komplexen Wahrung von Nähe und Distanz über bis zu 24 Stunden, bei Urlaubsbegleitungen auch mehrere Tage am Stück.

In den ersten Jahren machte mir der Job wirklich Freude, doch schon beim ersten Klienten, der Multiple Sklerose hatte, stellte ich fest, dass das immer wiederkehrende Zusammensein mit ihm mich auch mental partizipieren ließ. Mehr und mehr atmete ich sein Schicksal ein, dass nur noch bergab und nie wieder bergauf gehen würde, woraufhin ich zu Klienten mit nicht so "besiegelten" Handicaps (Querschnittslähmung, Tetra-Spastik) wechselte.
Die Pandemie setzte mir ebenfalls zu, das stetige Unwissen, ob ich meinen Dienst antreten (und ob der Kollege mich ablösen kommen) kann, oder ob ich kurz vor Dienstbeginn erfahren würde, dass ich positiv bin, erzeugten über lange Zeit immensen Druck in mir.

Zusammen mit der Auflage nahezu ständig erreichbar zu sein, falls ein Kollege ausfällt und Ersatz her muss, konnte sich meine Seele in den Zeiten zwischen den Diensten nicht mehr erholen, also gab ich diesen Job auf.

2015
2022

heute

Entwicklungsarbeit II

Seit der ersten Wahrnehmung meines Inneren Leuchtens vor nun über 10 Jahren habe ich mit allem, was mir an "gutem" und "schlechtem" widerfahren ist, gearbeitet, habe meine inneren Prozesse ins Verständnis gebracht, herausgefunden, wie ich funktioniere, was mir gut tut, was mir nicht gut tut, wann meine Seele spricht, und wann ein mir von außen auferlegter Teil, was in den überwiegend toxischen Beziehungen, in denen ich stand, nicht gesehen wurde und mir selbst ebenfalls den Glauben daran und den Umgang damit verwehrte.

Darüber hinaus hat mir die Erfahrung zu wissen, intensiv empfindend ("hochsensibel") und eine Alte Seele zu sein, unglaublich geholfen, mit mir weiter in Einklang zu kommen. Mehr und mehr verstand ich, warum ich so bin und handle, wie ich es Zeit meines Lebens tue - und dass das genau so völlig in Ordnung ist.

Mit diesem über 50 Jahre angesammelten Wissen und Verständnis über Herz und Seele, Kopf und Bauch, miteinander und ohneeinander, innen und außen, gesundem und versehrtem Körper und Geist, zu erkennen, was wirklich wichtig ist und was bloß Bling-Bling, kann ich anderen Menschen auf ihrem Weg zu innerem Frieden und der Heilung der Seele verhelfen.

© 2024 by Frank Leuffen. Alle Rechte vorbehalten. 

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